Zum Inhalt springen
Home » Welches Potential noch immer in Facebook schlummert

Welches Potential noch immer in Facebook schlummert

    Facebook ist tot – und das laut Expert*innen schon seit mindestens 10 Jahren. Doch ist das wirklich der Fall? Welches Potential birgt Facebook noch und für wen könnte sich ein Auftritt auf dem bekanntesten sozialen Netzwerk noch lohnen?

    Wer nutzt eigentlich noch Facebook?

    Facebook wird seit mindestens 2014 regelmäßig für tot erklärt: Die Reichweiten sinken, die Stimmung ist schlecht und überhaupt – wer nutzt eigentlich noch Facebook?

    Meme: Comic von einer Büro-Situation. Szene 1: Chef zu seinen angestellten "okay, wo erreichen wir unsere Zielgruppe noch?" Szene 2: Kollege 1 "TikTok", Kollegin 2 "LinkedIn", Kollege 3: "Immer noch facebook" Szene 3: Chef wird wütend und schmeißt Kollege 3 aus dem Fenster

    Laut ARD/ZDF-Onlinestudie aus dem Jahr 2023 nutzen 33% aller Befragten Facebook noch mindestens einmal in der Woche. Damit liegt das „tote Netzwerk“ nur zwei Prozentpunkte hinter Instagram. Zwar hat das Bild- und Video-Netzwerk den großen Bruder in der Altersgruppe der 14 – 29-Jährigen mit stattlichen 79 % schon lange hinter sich gelassen, doch Facebook nutzen laut Studie immer noch 34 % der Befragten zwischen 14 – 29 Jahren mindestens einmal wöchentlich.

    Doch das ist nicht, wo das Potenzial der Plattform liegt. Sieht man sich die Zahlen genauer an, sieht man: die Hälfte der Nutzer*innen, welche angaben, Facebook mindestens einmal wöchentlich zu nutzen sind zwischen 30 – 49 Jahre alt. Zum Vergleich: LinkedIn kommt in dieser Altersgruppe nur auf 11 %. Ziemlich lebendig, für ein totes Netzwerk.

    Facebook als Option im Recruiting.

    In der Zielgruppe 30 – 49 Jahren steckt die „Generation Y“. Seit die Generation Z als „arbeitsfaule Generation“ gerade durch die Medien gejagt wird, hat man eigentlich schon fast vergessen, dass es ja auch noch die „Millennials“ gibt. Dabei schlummert in der Gen Y eine hoch interessante Zielgruppe: Ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die keine Angst vor der beruflichen Neuorientierung haben. Vor allem im Bereich des Recruitings dürfte Facebook also noch eine gute Option sein (und zudem im Bereich der Anzeigenschaltung noch sehr viel günstiger ist).

    Alleine „da zu sein“ reicht aber nicht aus: Je nach Studie und Befragung eint die Generation Y (ausgesprochen „Why“) die Suche nach Sinn – und eben dem „Warum“? Das spiegelt sich auch in der Arbeitssuche wieder: Remote Work und Work-Life-Balance ist in dieser Zielgruppe kein Fremdwort, sondern je nach Berufsfeld sogar Voraussetzung. Wer es schafft, sich auf Facebook nicht nur als Arbeitgeber (mit Obstkorb) zu positionieren, sondern auch Unternehmenswerte vertritt, kann potenzielle Bewerber*innen in ihrer Freizeit abholen. Also auch zum perfekten Zeitpunkt, um sich Zeit für ein Bewerbungsschreiben zu nehmen … 😉

    Mit Social-Media-Anzeigen zum Ziel

    Trotz dem Potenzial, was noch immer in Facebook steckt, sind leider die Zeiten der garantierten organischen Reichweite hier tatsächlich vorbei. Wer Ressourcen ins Employer Branding auf Facebook stecken will, wird nicht um eine unterstützende Social-Media-Kampagnenplanung drumherum kommen.

    Klingt genau nach dem, was Du brauchst? Dann lass uns gemeinsam darüber sprechen, wie wir dein Unternehmen in den Fokus rücken.

    Quellen und weiterführende Links

    Schlagwörter: