Zum Inhalt springen
Home » Lohnt es sich, in jedem Netzwerk einen Social-Media-Account zu führen?

Lohnt es sich, in jedem Netzwerk einen Social-Media-Account zu führen?

    Facebook, LinkedIn, Instagram – und jetzt auch noch TikTok? Wie soll ein Unternehmen da noch mithalten und diverse Social-Media-Accounts führen? Die Antwort lautet: Gar nicht. Auch wenn es so scheint, also müsste man sich auf jeder Plattform präsentieren und jeden einzelnen Trend mitmachen, lohnt es sich, auch mal „Nein“ zu sagen.

    Wann es sich lohnt, auch mal Nein zu einem neuen Social-Media-Account zu sagen

    Die organischen Reichweiten auf den altbekannten Plattformen scheinen immer weiter zu sinken. Gleichzeitig überschlagen sich bei jedem neuen Netzwerk die Nachrichten, dass dies jetzt der heilige Gral für alle Social-Media-Manager*innen sei und dort jetzt viel Reichweite für lau zu holen ist. „Wir müssen jetzt auch TikTok machen“, ist etwas, was jedem*r Social-Media-Expert*in schon mal gesagt worden ist – unabhängig davon, was das Unternehmen eigentlich so treibt oder ob überhaupt Ressourcen vorhanden sind.

    Keine Angst vor der Angst, etwas zu verpassen, wenn man auf einen Social-Media-Account verzichtet

    Meme: Auto fährt auf der Autobahn mit hoher Geschwindigkeit in eine Abfahrt. Auf dem Autobahnschild sieht man: Gerade aus "vorhandene accounts optimieren", um die Kurve "noch einen neuen account erstellen". auf dem Auto steht "mein chef"

    „Fear of missing out“ (kurz FOMO) beschreibt die Angst, etwas zu verpassen. In Zeiten von Social Media, in der man es gewohnt ist, jederzeit und überall alle wichtigen Benachrichtigungen zu erhalten, ist das ein weitverbreitetes Phänomen. Eigentlich beschreibt es nur das Verhalten der User*innen, hört man sich aber so um, haben auch viele Unternehmer*innen FOMO, wenn es darum geht, wo man überhaupt aktiv sein sollte.

    Auf eine Art ist das ganz vorbildlich: Es ist wichtig, am Ball zu bleiben, sich über die neuesten Trends zu informieren und mal den Blick über den Tellerrand zu wagen. Zeitgleich darf dabei nicht in Vergessenheit geraten, dass Social Media auch die notwendigen Ressourcen erfordert. Ein erfolgreicher Social-Media-Auftritt benötigt in erster Linie regelmäßige gute Inhalte und ein aktives Community Management. Das bedeutet auch: Zeit, Geld und Personalressource. Lohnt sich das?

    Wer, wie, was – und weitere Fragen, die wir uns häufiger stellen sollten

    Wenn es um die Entscheidung geht, ob man einen weiteren Kanalauftritt wirklich benötigt, sollte man einen genauen Blick auf seine Zielgruppe und sein Unternehmen werfen. Für den allerersten Schritt reicht es, sich erstmal mit folgenden vier Fragen auseinanderzusetzen:

    • Was will ich/mein Unternehmen erreichen?
    • Wer ist meine Zielgruppe?
    • Ist meine Zielegruppe überhaupt in diesem Netzwerk aktiv?
    • Habe ich genügend Ressource, mich in das Netzwerk einzuarbeiten und dort einen Auftritt zu pflegen?

    Passen deine Antworten zum geplanten Kanal-Auftritt? Dann ran an die Buletten!
    Wenn du merkst, dass Ziel und Zielgruppe passen, aber deine Zeit nicht reicht, suche dir eine*n Social-Media-Expert*in, der dir helfen kann, deine Ziele zu erreichen.

    Qualität statt Quantität gilt auch im Social-Media-Marketing

    Wenn du im Rahmen dieser Fragen merkst, dass es keine gute Idee wäre, ein weiteres Netzwerk anzugehen, sag ruhig mal „Nein“ und fokussiere dich auf das Wesentliche. Du wirst erfolgreicher sein, wenn du deine vorhandenen Kanäle sorgfältig pflegst (dazu gehört vor allem die Community!). Und ja: Es gibt auch Unternehmen, die sogar ganz auf einen Auftritt in sozialen Netzwerken auskommen.

    Eine bewusste Entscheidung gegen einen weiteren Auftritt ist hierbei keine Schwäche. Manchmal ist es einfach nachhaltiger, auch mal Nein zu sagen, denn niemand profitiert von einem schlechten Social-Media-Auftritt. Weder du noch deine Zielgruppe.

    Du bist dir nicht sicher, ob sich eine Social-Media-Präsenz für dich lohnt? Dann zögere nicht, mich zu kontaktieren. Gerne berate ich dich hierzu.